Urlaub auf der Gerlitzen die Zweite

Vom 27. Juni 09 bis 4. Juli 09 haben Uwe Grünert und ich Urlaub auf der Gerlitzen gemacht.

Für mich war es der dritte Aufenthalt, für Uwe der erste. Um es direkt vorweg zu sagen: es war einfach super! Uwe ist zwar anstrengend, aber was tut man nicht alles für einen Vereinskollegen!!! Unsere Lachmuskeln haben auf jeden Fall zugenommen! Obwohl diesmal das Wetter nicht ganz so gut war wie bei meinen letzten Aufenthalten, haben wir beide die Zeit genossen. Während meiner letzten Aufenthalte habe ich immer im Berggasthof Pacheiner gewohnt. Da hier aber keine Einzelzimmer mehr frei waren, haben wir diesmal im Gipfelhaus gebucht. Das Gipfelhaus liegt ungefähr 50m oberhalb vom Pacheiner. Es ist ein größeres und neueres Haus als der Pacheiner. Die Zimmer sind groß und für den Preis ok (preiswerter als beim Pacheiner!). Das Frühstück ist reichhaltiger, dafür ist beim Pacheiner das Abendessen besser; außerdem hat man beim Pacheiner die Auswahl zwischen zwei Gerichten. Die Köchin im Gipfelhaus ist aber durchaus bereit, auch mal etwas anderes zu kochen, wenn das allgemeine Essen nicht ganz nach dem Geschmack ist.

Aber genug vom Essen geredet. Dafür sind wir ja nicht auf die Gerlitzen gefahren. Am Samstagmorgen, den 27. Juni habe ich Uwe um 6:30 Uhr abgeholt. Er war tatsächlich schon fertig und so konnten wir auch direkt losfahren. Unsere Flieger, Fernsteuerungen und Koffer hatten wir schon am Vorabend ins Auto verfrachtet. Nach nicht ganz 9 Stunden waren wir kurz nach 15 Uhr auf der Gerlitzen. Eigentlich wollten wir beide direkt fliegen, aber da das Wetter nicht so gut war, hatte ich keine Lust dazu und Uwe schloss sich dem an. Also wurde erstmal das Gelände sondiert. Da mir ja alles schon bekannt war, konnte ich Uwe alles zeigen. Nach einem Kaffee im Pacheiner sind wir dann die letzten Meter zum Gipfelhaus gefahren, um dort unsere Zimmer zu beziehen.

Am nächsten Morgen hieß es bei Zeiten aufstehen und zur Ausgabe der Kanalmarke zum Pacheiner zu marschieren. Also standen wir kurz vor 8 Uhr vor der Tür beim Pacheiner. Fast alle, die sich eine Kanalmarke holten, kannte ich bereits aus den Jahren davor. Nur die österreichische Gruppe im Gipfelhaus war mir unbekannt. Das sollte sich aber im Laufe der Zeit ändern. Uwe und ich haben in den weiteren Tagen sehr viel mit den Österreichern zusammengesessen und viel Spaß miteinander gehabt. Es war schon eine tolle Truppe. Uwe hat dies zuerst "zu spüren" bekommen. Wir waren alle fliegen, wobei Uwe und ich bereits wieder gelandet waren. Karl, einer der Österreicher, stand neben Uwe und turnte mit seinem Megalite in der Thermik herum, als sein Handy klingelte. Bevor Uwe überhaupt so richtig mitbekam, was passierte, hatte er auch schon die Fernsteuerung vom Karl in den Händen und hörte nur noch „Du macht das schon“. Karl telefonierte derweil in aller Ruhe. Uwe bemühte sich redlich, den Flieger in der Thermik zu halten, aber ich glaube, Karl legte es darauf an, so lange zu telefonieren, dass Uwe seinen Flieger landen musste. Und tatsächlich, es klappte.

Abends im Keller musste Uwe sich natürlich noch einmal künstlich darüber "aufregen", dass Karl das mit ihm gemacht hat, aber so ist Uwe halt! Von da an hat Uwe es immer vermieden (mit einem Augenzwinkern) neben Karl zu stehen. Die Gerlitzen hat den Vorteil, dass man quasi 360 Grad befliegen kann. Dabei sind die zur Verfügung stehenden Landegebiete fast Steinfrei, sodass den Modellen hier keine große Gefahr droht. Trotzdem geht es bei fast keinem, der hier oben fliegt, ganz ohne Bruch ab. Uwe hat im Landeanflug bei der dritten oder vierten Landung seinen Kurbelix ein wenig verunstaltet. Das Rumpfboot war gerissen und das Servobrettchen war rausgerissen. Kurz danach habe ich es geschafft, bei meinem Cularis den Motor vom Rumpf zu lösen. Beide Schäden konnten noch am Abend wieder behoben werden.

Bei meinem Dragon ist dann noch ein Servogetriebe an einem Wölbklappenservo ausgefallen. Das war es aber auch schon an Schäden. Das Servo konnte ich leider nicht vor Ort reparieren und so blieb der Dragon für die restliche Zeit im Keller. Dafür mussten der Vision Sport und die FS4000 ran. Leider ließ es das Wetter nur ein einziges Mal zu, am eigentlich schönsten Hang zu fliegen. Dieser liegt direkt unterhalb vom Pacheiner und man hat einen herrlichen Blick auf Villach. Es war unser letzter Tag auf der Gerlitzen und so haben wir es noch einmal richtig genossen. Am Samstagmorgen, nach einer Woche, wo wir beide uns gefragt haben, wo ist eigentlich die Zeit geblieben, blieb uns nur noch, das Auto zu beladen.

Kurz nach 9 Uhr haben wir uns dann auf die Rückreise gemacht. Einen Trost haben wir: die Planung für unseren nächsten Aufenthalt läuft bereits. Natürlich werden Uwe und ich nächstes Jahr wieder zur Gerlitzen fahren. Wobei, während ich dieses hier schreibe, mir eine Bemerkung von Karl oder war es Erich, egal, wieder durch den Kopf geht. Einer von Beiden meinte, Uwe und ich sollten doch mit unserem „Programm“ beim Kabarett auftreten.

Na ja, es wird halt dann wieder ein anstrengender Urlaub mit Uwe. Aber was tut man nicht alles für den Verein!

Das Gipfelhaus

Villach bei Nacht

Nach dem "Absturz". Rechts neben mir Karl, daneben Erich im Bastelkeller des Gipfelhauses

rechts neben mir Robert, im Stuhl Erich und rechts außen Karl

Uwe war von Karl´s Minimoa so begeistert, dass er jetzt auch eine sein eigen nennen kann…..

Uwe´s Dragon und Karl´s Minimoa

..... auch so kann man fliegen

Der zweckentfremdete Ski- (im Winter) Modellhalter (im Sommer)

Urlaub auf der Gerlitzen

Der Gasthof Pacheiner

Vom 2.7.2007 bis 15.7.2007 habe ich meinen ersten Urlaub auf der Gerlitzen gemacht.

Das Gerlitzengebiet liegt in Kärnten, oberhalb des Ossiacher Sees. Der Alpengasthof Pacheiner ist ein uriger, von der Familie Pacheiner geführter Gasthof. Die Zimmer sind sauber und für den Preis ok.

Eigentlich war es Zufall, dass ich beim Pacheiner gelandet bin, denn ich wollte ursprünglich in das Hotel Bergeralm. Dieses Hotel hat umfirmiert und heißt jetzt Hotel Feuerberg. Im nachhinein bin ich froh, dass ich dann doch beim Franz gelandet bin, denn nur im Pacheiner gibt es für die Gerlitzen die begehrten Frequenzmarken. Und immerhin sind es vom Hotel Feuerberg ca. 30 min. zu Fuß bergauf, um an die Frequenzmarke zu kommen. Für die Marke zahlt man ein Pfand in Höhe von 5 EUR. Dieses Pfand erhält man zurück, wenn die Frequenzmarke noch am gleichen Tag zurückkommt. Die Ausgabe der Frequenzmarken beginnt morgens um 8:00 Uhr. Aber ich brauchte ja zum Glück nur ein paar Stufen hinunter zu gehen, um an meine Frequenzmarke zu kommen.

Der Skikeller fungiert im Sommer als Bastelkeller für die Modellflieger. Hier trifft man auf die unterschiedlichsten Nationen. Sogar zwei Modellflieger aus Schweden waren während meines Aufenthaltes da. Mit Krister und Esbjörn hat sich dann eine Freundschaft entwickelt und seit der Gerlitzen mailen wir uns. Ich habe beide eingeladen, uns auf unserem Flugplatz mal zu besuchen.

Udo Fiebig (links) hatte für mich bei MiBo nachgefragt ob ein Vision Sport vorrätig ist und mir zusätzlich gute Konditionen besorgt. Jetzt musste er natürlich auch meinen Vision Sport auf Qualität prüfen. In der Mitte Esbjörn, einer der beiden Modellflieger aus Schweden.

Mein Cularis mit Blumen geschmückt:

Mein Cularis mit Blumen geschmückt

 


und auch das ist an einem 4. Juli möglich!

Wer möchte, kann die Fotos anklicken, um sie in der Gallerie zu betrachten. Und wem der kurze Bericht von der Gerlitzen gefallen hat und noch mehr Infos haben möchte, kann mich gerne ansprechen.

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